Euro-Krise: Griechenland darf nicht der Sündenbock sein

Es ist gut, dass sich in Griechenland die Euro-Befürworter durchgesetzt haben. Damit kann Griechenland nicht mehr zum Feindbild stilisiert werden. Weder Griechenland noch die Banken sind Feinde. Es ist fatal, Länder oder Personengruppen zu Sündenböcken zu erklären. Die Ursache der Krise liegt im Euro-System selbst, so wie es konzipiert wurde. Jetzt wird es schwieriger für die EU-Mächtigen. Der Verschleiß geht weiter in x Verhandlungen. Als die Finanzkrise vor 5 Jahren aufkam, da dachte jeder, es ginge schnell vorbei. Jetzt sind wir immer noch drin. Das Gleiche gilt wohl auch für den Euro. Uns könnten noch viele Jahre der Krise bevorstehen. Wichtig ist, dass man nie bequemen Feindbildern folgt, sondern bei der Wahrheit bleibt. Diese wird sich am Ende durchsetzen.

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Laut SPIEGEL wird die neue Griechenland-Hilfe über 100 Mrd. Euro kosten

Alles kostet wieder mehr als geplant. Wen wundert es noch. Man muss schon lange in die Geschichte zurückblicken, bis man eine Zeit findet, in der die Währung in 100 Mrd. Einheiten verbrannt wurde.

Quelle:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,766645,00.html

IWF steigt aus Griechenland-Hilfe aus – Ein Menetekel

Du liebe Güte. Der IWF macht sich bei der Griechenland-Hilfe aus dem Staub. Der IWF glaubt nicht mehr, dass Griechenland seine Kredite zurückzahlen wird. Die Rettungsfront bröckelt. Es ist klar, wer jetzt noch mehr zahlen muss: Deutschland. Es wird immer notwendiger, den finanzpolitischen Amoklauf der Merkel-Regierung bald zu stoppen.

Quelle:

http://www.sueddeutsche.de/geld/euro-krise-finanzhilfe-fuer-griechenland-broeckelt-1.1102186