Zum Wahlerfolg der AfD

Mecklenburg-Vorpommern: Den selbstverliebten Hetzern von der AfD ist es gut gelungen, die örtliche Bevölkerung mit weltfernen Parolen zum Kreuz auf dem Wahlzettel zu bewegen. Ehrenhafte und anerkannte Begriffe wie Demagoge und Populist will ich für diese Sakkos nicht verwenden. Neben dem monatlichen Blick auf den Kontoauszug werden die AfD-Abgeordneten sicher noch Zeit finden, die islamische Machtübernahme in Schwerin zu verhindern. Die AfD braucht den Islam als Feindbild, weil sie den Menschen sonst nichts zu bieten hat, als den Neoliberalismus der 90er und die Mode der 80er. Meine Wut auf die politische Klasse ist groß, aber nicht so groß, dass ich eine Partei wähle, die den Leuten die Ohren voll labert, aber nicht von den entscheidenden Dingen spricht.

von Dr. Christian Weilmeier

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