Kulturkampf – Die Flüchtlinge werden politisch missbraucht

Deutschland – ein Meer der selbstlosen Hilfe und Nächstenliebe. Bei einigen einfachen Bürgern mag das so sein, in der Politik sieht das aber anders aus. Kant sagte, der Mensch dürfe niemals nur als Mittel (zu einem Zweck) gesehen werden. Flüchtlinge werden bei uns aber als Mittel zu einem poitischen Zweck gebraucht und damit missbraucht.

Die Bundesregierung als Auftragsempfängerin der Industrie will billige Arbeitskräfte ins Land holen. Das deutsche „Wirtschaftswunder“ der letzten Jahre beruhte vor allem auf dem Drücken von Löhnen. Das soll so weitergehen.

Eine Unzahl von Lobbygruppen, meistens linker oder linksliberaler Richtung, sieht die Flüchtlinge als Mittel zur gesellschaftlichen Umgestaltung, als revolutionäres Potenzial, um dieses gehasste Deutschland endlich klein zu machen. Der Hass macht sie blind dafür, dass sie willige Handlanger der kapitalistischen Führung dieses Landes sind. Die Konzernbosse lachen sich kaputt über Linke, die ihre industrielle Ausbeutungspolitik unterstützen. Im Internet wird jetzt nach Wiederaufnahme der Grenzkontrollen dazu aufgerufen, Flüchtlinge in privat organisierten Trecks ins Land zu schmuggeln. Diese Unterstützung der Mächtigen nennen sie „zivilen Ungehorsam“.

Mainstream-Medien nutzen gern und fördern gern jegliche Hysterie, um die Auflage zu steigern. Es muss immer ein Kampf „Gut gegen Böse“ sein, nur dadurch sammelt man Klicks und bringt sich ins Gespräch. Insofern ist die immer irrationalere Diskussion einer Medienlandschaft geschuldet, die stark unter Konkurrenzdruck steht.

Der Flüchtling dient auch zur Disziplinierung der nomalen Bürger. Es werden Rede- und Denkverbote verhängt. Wer das durchsetzen kann, der ist am Drücker. Redet der Bürger dann Flüchtlinge auf einer Veranstaltung ängstlich und eingeschüchtert als „MitbürgerInnen“ an, dann ist das auch wieder nicht recht. Es wird den Zensoren nie recht sein, es tobt ein Machtkampf.

Man sieht, es geht um Vieles, nur kaum um das menschliche Schicksal des einzelnen Flüchtlings. Er ist nur Mittel zum Zweck in einem „Kulturkampf“, wie es die britische Presse nennt. Genau das ist das moralische Trauerspiel.

von Dr. Christian Weilmeier

Quellen:

http://www.welt.de/kultur/article146352332/Warum-Fluechtlinge-nicht-automatisch-Buerger-sind.html

http://www.telegraph.co.uk/finance/economics/11854259/Europe-faces-political-war-on-two-fronts-as-backlash-builds.html

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