Philosophie erklärt: Die Gottesbeweise

Im Video erkläre ich die klassischen Gottesbeweise: den ontologischen, den kosmologischen und den teleologischen Gottesbeweis.

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2 Gedanken zu “Philosophie erklärt: Die Gottesbeweise

  1. Habe ich Sie richtig verstanden: Der „Weltschöpfer“ wäre demnach derjenige der aus dem Nichts das Universum bzw. die Welt erschafft; der Ur-Urschöpfer sozusagen. Und der „Demiurg“ bzw. der „Demiourgos“ derjenige Gott, welcher die Welt in Ordnung hält, quasi ein allmächtiger „Manager/CEO“ auf Erden?

    Anschlussüberlegung: Ich nehme an, die Unterscheidung „Weltschöpfer“ und „Demiourg“ wird oder wurde zumindest auch in der Theologie thematisiert (?). Wissen Sie, ob es dazu dezidierte theologische Standpunkte gibt? Ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass man die Vorstellung von einem Demiourgen damit verbindet, dass dieser den Menschen näher ist, menschlicher erscheint. Die Verbindung Mensch-Gott wäre somit unmittelbarer, einfacher. Beim Weltschöpfer hingegen, wäre die Distanz Mensch-Gott grösser, eine Identifikation Mensch-Gott schwieriger…

    Wie sehen Sie das?

    • Die Unterscheidung Eigentlicher Gott/Weltschöpfer und Demiurg geht weit zurück, bis hin zur antiken Gnosis. Dort wird der Demiurg allerdings als ein böser Gott verstanden, weil ja die Welt soviel Leid beinhaltet. Diese Unterscheidung ist übrigens auch nicht christlich, denn dort gibt es nur den einen Gott. Mein Gedankenspiel war ein anderes. Das Weltall könnte ewig sein, wie die Naturwissenschaft behauptet und trotzdem könnte ein höheres Wesen existieren, das den gesamten Kosmos sozusagen regiert, aber nicht geschaffen hat, selbst den Naturgesetzen und der Logik unterliegt und den Menschen nach dem Tod auch ein ewiges Leben in einer Parallelwelt ermöglicht. In den frühesten Teilen des Alten Testaments wird ja Gott noch nicht fern und allmächtig gedacht, sondern als ein höheres Wesen, das, ständig kämpfend gegen andere Mächte und Gewalten, den Kosmos ordnet. Das käme dem nahe. Wie gesagt, das ist ein sehr eigenes Gedankenspiel von mir, das zeigen soll, dass es auch anders ginge und der Glaube an ein höheres Wesen nicht durch die Naturwissenschaft widerlegt sein muss. Einfach ein Aufruf an uns, bescheidener zu sein in unserer Gottesvorstellung. Es könnte alles auch ganz anders sein. Dieser allgewaltige, ferne Supergott ist ja etwas sehr griechisches. Der Gott Abrahams war da den Menschen näher.

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