Philosophie erklärt: Universalienstreit – Universalienproblem

Das Universalienproblem, also die Frage, ob es Allgemeinbegriffe (Universalien) wirklich gibt oder ob sie nur menschliche Konstruktionen sind, wurde im Mittelalter so heftig geführt, dass ein Universalienstreit daraus wurde. Noch heute ist diese Frage einer der wichtigsten Problemstellungen in der Philosophie. Es geht buchstäblich darum, in welcher Form Wissenschaft überhaupt möglich ist. Die Kontrahenten des Universalienstreits sind der Realismus und der Nominalismus. Der Realismus behauptet, dass es die Allgemeinbegriffe wirklich gibt, der Nominalismus behauptet, dass nur die Einzeldinge existieren. Damit wird der Nominalismus zur Grundlage der modernen Wissenschaft, in der die Begriffe als menschengemacht und wieder veränderbar gelten. Der Realismus steht vor allem auch für die Theologie, die darauf angewiesen ist, dass Begriff wie „Dreifaltigkeit (Gottes)“ echten und unveränderbaren Wahrheitsgehalt haben. Im Video erkläre ich kurz und übersichtlich das Universalienproblem und was es für das Denken bedeutet.

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