Was Zukunftsforscher für Mist verzapfen

Die Zukunftsforscher sind ein Berufsstand, der uns immer wieder einreden will, sie hätten eine Ahnung von der Zukunft. Im Grunde sind es aber nur Utopisten, die mit einem riesigen pseudowissenschaftlichen Wortschwall Eindruck schinden wollen. Im Video veranschauliche ich das an einem Beispiel und nehme dabei die Aussagen eines Zukunftsforschers auseinander. Das Werkzeug des Philosophen ist dabei hilfreich. Es ist kaum zu glauben, mit welch billigen verbalen Tricks diese Zukunftsforscher arbeiten.

In Zukunft nichts verpassen und am besten gleich meinen YouTube-Kanal abonnieren:

http://www.youtube.com/channel/UCF-fARvx7EsrUaiK3XEamCw

 

 

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3 Gedanken zu “Was Zukunftsforscher für Mist verzapfen

  1. Würden Sie meinen dass Zukunftsforscher, die die Zukunft hinsichtlich der technischen Entwicklungen und Fortschritte betrachten, eben solchen Unfug vorhersagen? Denn Sie kritisierten vornehmlich die „Visionen“ bezüglich zukünftiger, sozialer Strukturen, soweit ich das verstand.
    (P.S.: Aus irgend einem Grund konnte ich nicht direkt unter dem Video kommentieren.)

    • Vielen Dank für Ihre Frage. Das stimmt, in dem Beispiel im Video nehme ich mir die sozialen Prognosen vor. Prognosen bzgl. sozialer Strukturen sind am meisten ideologieanfällig, d.h. man sagt am liebsten das voraus, was am schönsten klingt und was ohnehin schon alle gut finden. Bei der Voraussage technischer Entwicklungen ist das nicht so extrem. In der Tat haben z.B. viele Science Fiction Autoren überraschend kluge Vorhersagen gemacht und sogar der Romanautor Ernst Jünger, über den ich promovierte, sagte in den 50er Jahren mit seinem „Phonophor“ schon das Handy voraus. Es gilt aber auch bei der Technik, dass wir Menschen dazu neigen, die Zukunft vorherzusagen, indem wir die Gegenwart fortschreiben. Letztlich sind auch technische Prognosen dafür anfällig, aber meinem persönlichen Eindruck nach nicht so stark. PS: Auf YouTube können Sie nur kommentieren, wenn Sie ein Google-Konto besitzen (hat jeder mit einer googlemail- oder gmail-Adresse)und sich damit bei YouTube anmelden. Dann können Sie auch YouTube-Kanäle abonnieren. Da das Video schon einen Kommentar bekommen hat, scheint die Sache im Prinzip zu funktionieren. Ich freue mich, wenn Sie auch in Zukunft immer mal wieder reinschauen. Ich bin auch offen für Themenvorschläge bzgl. der Videos.

      • Seltsam, ich besitze durchaus ein Google-Konto und bin bei YouTube angemeldet … Naja, wie dem auch sei – Ich schaue mir schon seit einer Weile Ihre Beiträge an und werde das vermutlich auch weiterhin tun. Vielleicht komme ich auch mal auf die Sache mit den Themenvorschlägen zurück … 🙂

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