EU-Gipfel beschließt Fiskalunion

Ergebnis des EU-Gipfels: Euroland marschiert jetzt ohne Großbritannien in die Fiskal- und Transferunion. Damit alles schneller geht und man die Zustimmung der Bürger nicht braucht, macht man einen eigenen Vertrag zwischen den Staaten, rechtlich außerhalb der EU. Es kommt also was Neues. Die Engländer sagen, dann dürften diese Länder aber die EU-Institutionen nicht mehr nutzen. Jetzt entsteht womöglich ein doppelter Wasserkopf, der uns Geld kostet.

Dazu wird es jetzt keine Beteiligung von privaten Gläubigern an der Lösung des ganzen Schuldenchaos geben. Die Banken sind fein raus. Glückwunsch. Jetzt zahlt der normale Bürger alles selbst. Die Banken werden von der Politik gerettet. Wer rettet uns Bürger? Das schert offenbar niemand in der Politik. Der Bürger hat keine organisierte Lobby, wie die Banken. Er muss sie sich endlich schaffen.

Weiteres Detail: Die neue europäische Wirtschaftsregierung kann künftig ohne Zustimmung des Parlaments Beschlüsse treffen, sie befindet sich ja außerhalb des EU-Vertrags. Ein demokratiepolitischer Skandal. Jeder kann für sich selbst urteilen, wie man eine Regierung nennt, die ohne Parlament regiert. So etwas darf es im Europa von heute nicht mehr geben.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,802617,00.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,802676,00.html

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4 Gedanken zu “EU-Gipfel beschließt Fiskalunion

  1. Meine Kommentare dazu;))
    1) Fiskalunionsvirus führt zu €schwund bei den Bakterien. Bakterien reagieren mit Euroabsonderung in den Weihnachtsdarm. Cameronsyndrom schützt Briten.

    2) Atom-Oettinger und Fiskalunion sind weitere Symptome für Euritis. Eurozentristische Viren befallen das vegetative Nervensystem. Patient BR. D. geht exitus.

    Gebt Euer letztes Geld aus, bevor es andere tun!

  2. Die Auferstehung der Toten

    (Genesis 2,15-17) Und Gott der HERR (künstlicher Archetyp Jahwe = Investor) nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden (freie Marktwirtschaft), dass er ihn bebaute und bewahrte. Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen (Gewinn bringende Unternehmungen) im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen (Zinsgeldverleih) sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes (in religiöser Verblendung) sterben.

    Wer nicht weiß, was Gerechtigkeit ist, darf auch nicht wissen, was Ungerechtigkeit ist, um eine Existenz in „dieser Welt“ (Zinsgeld-Ökonomie, zivilisatorisches Mittelalter) ertragen zu können. Zu diesem Zweck gibt es die Religion (Rückbindung auf den künstlichen Archetyp Jahwe = Investor), die so erfolgreich war, dass sie die systemische Ungerechtigkeit der Erbsünde bis heute aus dem allgemeinen Begriffsvermögen der halbwegs zivilisierten Menschheit ausblenden konnte, während das Wissen seit langer Zeit zur Verfügung steht, um diese „Mutter aller Zivilisationsprobleme“ endgültig zu eliminieren:

    (Matthäus 5,38-41) Ihr habt gehört, dass gesagt ist: „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.

    Nur wer seiner Zeit um zwei Jahrtausende voraus ist, wird zur berühmtesten Persönlichkeit der Welt, auf der bis heute die planetare Zeitrechnung basiert. Die wahre Bedeutung des obigen Zitates wird offensichtlich, wenn wir es mit dem folgenden Zitat des bedeutendsten Ökonomen der Neuzeit, Silvio Gesell, vergleichen:

    „Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut.“

    Herzlich Willkommen im Himmel auf Erden:
    http://www.deweles.de/willkommen.html

    • Interessante Sichtweise und Verknüpfung mit biblischen Inhalten. Wie ich es verstehe, hat dann die Bibel nicht viel mit Religion zu tun? Sie ist mehr ein Weisheitsbuch der westl. geprägten Zivilisation. Den menschlichen Ausdünstungen der Interpretation diese Werkes stehe ich äußerst skeptisch gegenüber. Die Story wird zur Ausbeutung genutzt, selbstverständlich. Deshalb kann ich in naher bis mittelfristiger Zukunft nicht mit der Herabkunft (soll heißen, dass viele Menschen dazu werden) des nietzschianischen Übermenschen glauben. Wer will schon die Wahrheit wissen und hat die innere Kraft, sie zu leben.

      • „Wie ich es verstehe,…“

        Sie werden etwas länger brauchen, um es zu verstehen – abhängig davon, ob Sie es verstehen wollen.

        „…hat dann die Bibel nicht viel mit Religion zu tun?“

        Doch, die Bibel hat mit Religion zu tun. Aber die Religion ist nicht das, was sich die Allermeisten – ob „gläubig“ oder „ungläubig“ – darunter vorzustellen glauben.

        „Die Story wird zur Ausbeutung genutzt,…“

        Es steckt keine „böse Absicht“ dahinter. In früheren Zeiten wusste noch niemand, wie die Geld- und Bodenordnung gestaltet werden muss, damit unverdiente Knappheitsgewinne auf Kosten der Mehrarbeit anderer (Zinsen und Renditen) sich eigendynamisch auf Null regeln. Also musste die Erbsünde (der Privatkapitalismus) zunächst aus dem Begriffsvermögen des arbeitenden Volkes ausgeblendet werden, damit das, was wir heute „moderne Zivilisation“ nennen, überhaupt entstehen konnte!

        „Wer will schon die Wahrheit wissen und hat die innere Kraft, sie zu leben.“

        Die einzige „Alternative“ zur Natürlichen Wirtschaftsordnung wäre das irreversible Ende unserer gesamten Zivilisation:

        http://www.deweles.de/files/armageddon.pdf

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