Aktion der Notenbanken schwächt Euro und stärkt Dollar

Die gemeinsame Aktion der Notenbanken, um die Märkte mit mehr Liquidität auszustatten wird als Unterstützung des Euro ausgegeben. Das ist nur PR. Im Kern wird der Dollar gestärkt und der Euro geschwächt.

Nun haben sie wieder gehandelt die wichtigsten Notenbanken der Welt aus den USA, der EU, Kanada, Großbritannien, Japan und der Schweiz. In den Medien heißt es unisono, der Markt sei mit Liquidität versorgt worden. Jetzt sei mehr Geld im Markt und das schaffe Sicherheit. Die Börsen und viele Experten bejubeln die Entscheidung. Beim genaueren Hinsehen, kommen einem aber Zweifel.

Es geht bei der Aktion offiziell gesprochen darum, den Banken einen leichteren Zugang zu Fremdwährungskrediten zu verschaffen.  Banal gesagt, sollen die Geschäftsbanken leichteren Zugang zum Dollar erhalten. Dollar-Kredite sind notwendig zur Durchführung großer Industrievorhaben und zudem wurden in Euro lautende Anleihen immer weniger vorm Markt akzeptiert. Fazit: Der Euro hat kein Ansehen mehr, die Banken brauchen Dollars und die bekommen sie jetzt.

Der Schritt der Notenbanken ist also in Wirklichkeit keine Unterstützung des Euro, sondern dessen Relativierung und wird die Euro-Währung wieder ein Stück aus dem Markt drängen. Dass im Gegenzug auch außerhalb des Euro-Raums der Zugang zum Euro erleichtert werden soll ist reine Augenwischerei. Den will ja keiner. Das ist nur ein Zugeständnis an die Europäische Zentralbank EZB, damit die ihr Gesicht wahren kann.

Die großen Konzerne und Banken sichern sich jetzt ab, dass ihr Geschäft weiterläuft, falls notwendig ohne Euro. Dafür werden jetzt schon klammheimlich die Voraussetzungen geschaffen. Nach außen wird das schlau als Hilfe für den Euro verkauft.

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