Merkel wird nervös – Junge Bundestagsabgeordnete zunehmend kritisch gegenüber Euro-Rettung

In diese Tagen laufen in Brüssel die Verhandlungen, um einen dauerhaften Mechanismus zur Euro-Rettung zu schaffen. Es geht dabei vor allem darum, wie mächtig in Zukunft die EU sein soll. Folgt aus der Euro-Krise der EU-Bundesstaat? Das wäre de facto der Fall, wenn die Euro-Anleihen, Euro-Bonds genannt, kommen. Deutschland würde dann seine Haushaltshoheit verlieren und müsste viel höhere Zinsen bezahlen. Das gilt dann übrigens auch für den mittelständischen Unternehmer, der Kredite braucht. Das Thema Euro-Bonds ist also keine abstrakte Sache.

Die Verhandlungen finden unter großem Druck statt und Bundeskanzlerin Merkel will sich alle Optionen offen halten. Die Kritik an ihr nimmt im Bundestag aber zu. Die Abgeordneten konnten in den letzte Monaten beobachten, wie die Kanzlerin jedesmal in den Verhandlungen eingebrochen ist und deutsche Positionen aufgegeben hat. Die FDP hat mehrere Beschlüsse gefasst, die Angela Merkel vor zu großen Zugeständnissen warnen. Aber auch in der Union wächst der Widerstand. Man hört, dass gerade junge Abgeordnete diese ganze Euro-Rettungsprozedur zunehmend kritisch sehen und in Opposition dazu gehen. Kann gut sein, dass sich hier eine neue, selbstbewusstere Generation zu Wort meldet, die auf die Fakten sieht und den Beschwörungen und Appellen der alten Euro-Ritter nicht mehr folgen will.

Die Euro-Krise hat die dogmatische Fixiertheit der EU-Lobbyisten offenkundig werden lassen. Es wird, weil es muss, das ist ihr Motto. Es wäre eine interessante Wendung der Geschichte, wenn gerade diese Haltung die Jüngeren jetzt politisiert und deren Blick auf das EU-Projekt kritischer werden lässt.

Quelle:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article12491734/Der-Versuch-den-Euro-zu-retten-macht-Merkel-nervoes.html

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7 Gedanken zu “Merkel wird nervös – Junge Bundestagsabgeordnete zunehmend kritisch gegenüber Euro-Rettung

  1. @Melanie & GvB
    „Andere – alles gestandene Männer– gingen schon viel früher von Bord…“ So, so, ist dies das Bild vom Mann in Deutschland? Kein Wunder!
    Ich würde doch meinen, es müßte so heißen:
    Andere – alles andere als gestandene Männer– gingen schon viel früher von Bord, denn wer ein Mann ist, wird sich keinem Weib unterwerfen. Er würde dafür sorgen, daß dem Volk die Wahrheit gesagt wird, wenn er schon nichts anderes tun kann. Aber die Genannten hatten alle nur ihren Vorteil im Visier und haben aus Feigheit geschwiegen. Das Bild vom Mann in Deutschland ist katastrophal! Man erkennt es an der immer gleichen Denkfigur, nämlich daß ihre „Begleiter sie verlassen“. Genau dies ist aber das Merkmal des Weicheis. Ein Mann kämpft für seine Überzeugung! Er wartet nicht darauf, daß er von so einer unterstützt oder gar berufen wird.
    Vom sog. BP müssen wir nicht reden, das ist ja purer Schleim. Verachtenswert. Und widerwärtig. Zum Erbrechen, diese Lieblingsschwiegersöhne.

  2. Der beste Platz für das geMerkel in der Hölle ist schon reserviert.
    Sie wird in Teflon-Manier weitere Mitarbeiter, Wegbegleiter verlieren…sich jetzt nur noch mit Pfeiffen, Versagern, Unfähigen(v.d.Leine), Abhängigen(Schäuble) usw. umgeben…Merke: Ein(e) Volks(Ver)-FührerIn) der/die den Abstand zum Volk und der Realität verliert.. wird irgendwann abserviert!

  3. Wird sie oder wird sie nicht nervös?
    Diese Frau ist der Garant für die Fahrkarte zur Hölle, wenn sie nicht bald verschwindet.
    Deshalb verdrücken sich auch ihre Weggefährten- einer nach dem anderen- der letzte fall-WEBER. Andere – alles gestandene Männer–gingen schon viel früher von Bord der Apokalypso-Bahn. Und Merkel grinst: Merzilein, mußt nicht traurig sein..! Geblieben sind die Traumtänzer, die gar nicht merken, auf welcher Fallhöhe sie sich schon befinden. Es wird bald heiß.
    Doch 2013 wird sie noch erreichen „wollen“- ist aber fraglich!
    Gut für die Pension – und- weiterreichen nach Europa. Das ist doch der Rangierbahnhof für ausgediente Politiker mit „Endstation Sehnsucht“.
    Die Merkel ist unser Schicksal, wir haben sie gerufen, wir werden sie nicht los. Frei nach — die Geister die ich rief…! Sie wird ihr Werk verrichten und vollenden.
    Und das Volk ist um eine Erfahrung reicher, materiell ärmer, aber bestimmt nicht klüger. Sie sind und bleiben eine Herde, die dem Leithammel folgt, bis ins Verderben. Dafür opfern sie gerne Haus und Hof.

  4. Wäre ja kaum zu glauben, wenn Männer wieder Männer werden würden! Denn allein dort liegt das Problem. Weichlinge wie Merz, Koch, Köhler, Weber etc. halfen der Merkel, den Weg zur Hölle zu bereiten. Welche Innigkeit auf einmal mit dem Zwerg in Paris!

  5. Von „Wat mut dat mut“ bis „alternativlos“:
    Merkels Einbahnstraße in die Hölle muß gestoppt werden.

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