Brzezinski sieht US-Weltherrschaft am Ende

Zbigniew Brzezinski, ein Name wie Donnerhall. Im Grunde steht er mittlerweile gleichbedeutend mit dem Konzept der Weltherrschaft des US-Imperiums. Er hat in vielen Büchern das US-Imperium beworben und vorausgesagt. Jetzt macht er einen sensationelle Wende und stellt fest: Die US-Weltherrschaft ist am Ende.

Diese 180-Grad-Wende hat knallharte Gründe: Die USA haben seiner Ansicht nach in Afghanistan, im Irak und gegen den Terror drei Kriege hintereinander verloren. Das Konzept einer totalen Dominanz der USA in der Welt, insbesondere auch in Eurasien, funktioniere auch deshalb nicht mehr, weil mit Russland und China zwei weitere Staaten inzwischen zu mächtig geworden sind.

Das ist aber noch nicht alles. Er sieht auch einen Aufstand der ehemaligen Kolonialvölker im Gange. Der islamische Extremismus sei der Beginn einer weltweiten Bewegung, die sich speist aus der Erinnerung an die Verbrechen der Kolonialmächte. Hier wird es interessant, weil er haarklein die Verbrechen Großbritanniens, Frankreichs, Italiens, Belgiens, der USA usw. aufzählt. Die Kopf-Ab-Herrschaft der Belgier im Kongo ebenso wie die brutale Herrschaft der Engländer und Franzosen im Nahen Osten und die Massaker der Engländer in Indien. Sogar die Ausrottung der indigenen Bevölkerung in Amerika kommt in seiner Aufzählung vor. Er kommt auf viele Millionen Tote. Jetzt käme der Umschwung und diese Völker nehmen Rache für die Verbrechen der Großmächte.

Jetzt müsse, so Brzezinski, schleunigst eine neue Weltordnung geschaffen werden unter Miteinbeziehung Russlands und Chinas, um zu verhindern, dass alles noch mehr der Kontrolle entgleitet. Die USA allein hätten dazu nicht mehr die Macht.

Ein bemerkenswertes Eingeständnis des wohl berüchtigsten US-Imperialisten Zbigniew Brzezinski. Bemerkenswert vor allem auch, weil er auf die westlichen Verbrechen hinweist, die gerne unter den Tisch gekehrt werden. In Frankreich z.B. gibt es dahingehend null Aufarbeitung oder gar Entschuldigung, im Gegenteil werden noch heute die ehemaligen Kolonien ausgeplündert. Es ist Zeit, die westliche Heuchelei und den westlichen Hochmut zu beenden. Es ist allerdings die Frage, ob sich Russland und China in ein solches Bündnis einfügen lassen oder nicht abwarten, bis der Westen noch mehr die Früchte seiner unseligen Vergangenheit ernten kann. Gut möglich, dass wir nicht nur vor einer geopolitischen, sondern auch vor einer ideologischen Epochenwende stehen. Es wird spannend.

Quelle:

http://www.profil.at/ausland/us-imperialpolitik-angst-rache-7556752

 

Lutz Bachmann geht ins Ausland

Pegida-Gründer Lutz Bachmann geht ins Ausland. Er fühlt sich hier verfolgt. Bisher war er immer ein Gegner von Leuten, die ins Ausland gehen, weil sie verfolgt werden. Die Syrer sollten in Syrien bleiben und im Bürgerkrieg kämpfen. Bachmann macht schon die Fliege, weil Linke ihm auf die Pelle rücken. Diese ganzen Anti-Islam-Hetzer wären wohl die ersten, die abhauen, wenn es hier zu dem herbeifantasierten Bürgerkrieg kommt. Die bleihaltige Luft wäre dann wohl schlecht für ihre hypersensiblen Bronchien. Diese Leute teilen nur aus gegen andere, können aber selber nicht einstecken. Sie schlagen verbalradikal um sich ohne die Konsequenzen zu bedenken. Sie sind ein Übel.

von Dr. Christian Weilmeier

 

Zum Wahlerfolg der AfD

Mecklenburg-Vorpommern: Den selbstverliebten Hetzern von der AfD ist es gut gelungen, die örtliche Bevölkerung mit weltfernen Parolen zum Kreuz auf dem Wahlzettel zu bewegen. Ehrenhafte und anerkannte Begriffe wie Demagoge und Populist will ich für diese Sakkos nicht verwenden. Neben dem monatlichen Blick auf den Kontoauszug werden die AfD-Abgeordneten sicher noch Zeit finden, die islamische Machtübernahme in Schwerin zu verhindern. Die AfD braucht den Islam als Feindbild, weil sie den Menschen sonst nichts zu bieten hat, als den Neoliberalismus der 90er und die Mode der 80er. Meine Wut auf die politische Klasse ist groß, aber nicht so groß, dass ich eine Partei wähle, die den Leuten die Ohren voll labert, aber nicht von den entscheidenden Dingen spricht.

von Dr. Christian Weilmeier

Philosophie und Nahtoderfahrung

In der Gehirnforschung gibt es eine sehr verbreitete Standardwiderlegung von Nahtoderfahrungen. Im Video analysiere ich dieses Widerlegungsmodell philosophisch vor dem Hintergrund der Philosophie des Geistes und zeige die Probleme auf, die sich daraus ergeben. Es ist keine Argumentation für Nahtoderfahrungen, aber ein Hinweis, dass es sich die materialistische Richtung manchmal zu einfach macht. Dieses Video ist eines der wenigen, in denen ich eigenständige Gedanken zu einer Thematik entwickle und nicht nur einen Philosophen oder eine philosophische Richtung erkläre. Mir hat es Spaß gemacht, an diesem Beispiel einige Argumentationsmuster klarzumachen.

PS: Nahtoderfahrung ist nicht Tod. Sie ist daher auch kein Beweis oder Gegenbeweis für ein Fortleben nach dem Tod oder wie das dann danach wirklich aussieht oder nicht.

Alain de Benoist und die Philosophie der Neuen Rechten

Alain de Benoist gilt als Begründer der französischen Nouvelle Droite, der Neuen Rechten. Er hat auch großen Einfluss über Frankreich hinaus. Seine Philosophie ist der Versuch rechtes Denken neu zu fundieren und abzusetzen von früheren Konzepten der alten französischen Rechten. Naturgemäß ist das alles sehr umstritten. Ich versuche sein Denken an einem wichtigen Punkt aufzuzeigen.